Mein Herz und andere schwarze Löcher!

- Jasmine Warga


Ich habe kurz überlegt, ob ich das heute noch schreiben soll.
Aber ich hab gemerkt, dass ich am besten schreiben kann, wenn ich ein Buch gerade erst beendet habe.

"Dass der menschliche Geist immer Subjekt ist. Unsere Gefühle, unsere Meinungen und Überzeugungen - sie sind relativ. Es kommt immer auf die Perspektive an." 
(Seite 347)

Wisst ihr, ich habe das Buch schon einem begonnen, aber abgebrochen weil ein anderes Buch dazwischen kam. Und das war die richtige Entscheidung. 
Ich bin der Meinung, dass es Bücher gibt die uns heute vielleicht nicht gefallen, aber in ein paar Monaten genau das richtige für uns sind. Und dieses Buch kann zur zeit nicht richtiger für mich sein.


"Wir wollen alle glauben, dass jeder Tag neu und anders ist, dass wir uns jeden tag verändern, aber in Wirklichkeit sieht es eher so aus, als wären gewissen Dinge von Anfang an in uns kodiert." 
(Seite 169)
Wenn dieses Buch mich nicht bewegt hat (hat es !), dann hat es definitiv die Anmerkung der Autorin geschafft.
Dieses Buch ist schlicht und ruhig. Es ist etwas besonderes. Es ist mehr.
Frau Warga vermitteln eine ernste und eine wundervolle Botschaft zu gleich! 
Der Schreibstil passt perfekt zu dieser Geschichte und perfekt zu den beiden Hauptprotagonisten.

Vieles wurde sehr bildlich dargestellt und deswegen bin ich der Meinung, dass sehr sehr viele ( "alle" ist eh nicht drin) dieses Buch lesen MÜSSEN! 
Ich möchte, dass dieses Buch ganz viele Lesen - und ganz viele sich darauf einlassen.
Dass ganz viele es verstehen.
Und ganz viele davon bewegt werden.
Wenn man sich auf dieses Buch einlässt und diese einfache und trotzdem Aussagekräftige Geschichte fühlt - 
wird man beim zuklappen dieses Buches, definitiv etwas mitnehmen!

Infernale!

- Sophie Jordan 


Wenn du ein Buch nicht mehr aus der Hand legen kannst.😮


Heute Mittag begonnen, gerade beendet.
Verdammt der März hat es in sich, ich bin fix und fertig.

INFERNALE ist so wow. Ich hab keine Ahnung was ich sonst schreiben soll - wow.wow.wow.
Mir wurde schnell klar was die Autorin mir mitteilen will und ihr Nachwort hat mich darin bestätigt.
" Wenn man es einmal gesehen hat, sieht man nichts anderes mehr. Nicht den Menschen. Und das ist genau der Zweck"




Infernale passt perfekt in die heutige Zeit und genau das ist so beängstigend!
Ich mach es nicht so oft. In letzter Zeit schon aber KAUFEN! klare Kaufempfehlung!
Wow.
Infernale wird definitiv zu meinen Jahreshighlights zählen, weil es spannend, ehrlich und brutal ist und trotzdem die Liebe nicht fehlt. Weil es das gewisse Etwas hat!
"Wir leben in einer gefährlichen Zeit. Die Menschen haben Angst. Und wenn die Menschen angst haben, müssen sie sich an die Vorstellung klammern, sie hätten alles unter Kontrolle."
[Ich bin in Sean verliebt.]
[& ja ich bin auf dem Bild nackt, also so ganz ohne Kleider.]

Mein bester letzter Sommer!

- Anne Freytag


Ich kann nicht anders.
Es muss jetzt raus.

-So viel gelacht, so viel geweint, so viel gefühlt-



Als ich den Klapptext gelesen habe, dachte ich "es könnte es" und jetzt weiß ich "es kann es".
Wenn ihr über ein Buch sprechen könnt und dabei nur die zahlreichen Zitate nennen müsst, die ihr Makiert habt, um den Menschen zu zeigen wie sehr es euch berührt hat, ist es etwas besonderes.
Ich hab meine paar Seiten gebraucht um in die Geschichte reinzukommen.
Ich wurde von Anfang an gefordert.
Aber ich hab mich komplett auf dieses Buch eingelassen - versucht alles mit zu fühlen und es hat mich komplett erreicht. Mich komplett abgeholt.

Jetzt sitze ich hier, habe gerade ein Jahreshighlight beendet, weine und weiß, dass es zu meinen Lieblingsbücher zählen wird, egal wann ich danach gefragt werde.
Ich mache es heute anders:
Seite 87: extrem mit den Tränen gekämpft.
Seite 146: geweint.
Seite 174: geweint.
Seite 276: geweint.
Seite 311: mit den Tränen gekämpft und verloren.
Seite 345: mit den Tränen gekämpft.

Seite 353-361: geweint, geweint,geweint.
Seite 362: versucht zu lesen - gescheitert. 4 Anläufe hab ich gebraucht und dann wieder geweint.
Ich hab nicht immer aus Traurigkeit geweint. Oft auf Freude. Ich hab mich gefreut für "Krabbe". Ich habe oft gelacht. Ich war oft glücklich.
Ich bin so dankbar, dass ich dieses Buch gelesen habe. So unendlich dankbar.
"Wenn dich dieser eine Mensch berührt, 
der dich berührt, bleibt die Welt stehen" 
[Seite 74]

Vielleicht war "mein bester letzter Sommer" eine der schönsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Und je lesen werde.

"Ist es nicht komisch, dass ein und dieselbe Sache so anders aussehen kann, je nachdem, aus welcher Perspektive wir sie betrachten? Die einen sehen eine Pusteblume, die anderen einen Wunsch." 
[Seiten 181]


Es ist kein Buch, dass man einfach mal so nebenbei lesen sollte. Lasst euch Zeit für das Buch. Zeit für die Geschichte. Zeit für die Gefühle. Zeit für die Botschaft und ich hoffe, ich hoffe wirklich, dass es euch so sehr gefällt wie mir.
Und wenn es mit euch das macht, was es mit mir gemacht hat - seid ihr am Ende tief traurig und hab trotzdem ein Lächeln im Gesicht! 
„smile“-Em Heyne Verlag

[Rezension] Maybe Someday -Colleen Hoover



Er würde bis ans Ende der Welt gehen. Aber nicht für sie, sondern für eine andere ...


" Alles, was Sydney will, ist eine neue Wohnung.
Alles, was Ridge will, ist eine Mitbewohnerin, die ihm beim Songschreiben hilft.
Alles, was sie nicht wollen, ist, sich ineinander zu verlieben. Und dann passiert es doch ..."

Titel: Maybe Someday
Autor: Colleen Hoover
Preis: 12,95 €
Verlag: dtv
Seiten:423


Alles, was ich liebe, ist dieses Buch ..





Zuerst einmal vielen lieben Dank an den dtv Verlag, der mir im Rahmen des Bloggergewinnspiels "Maybe Someday" zur Verfügung gestellt hat.
Warum ich das diesmal extra erwähne ?
Die Gewinnspiel Frage war
" Unter welches Motto würdest du die Bücher von Colleen Hoover stellen ?" (so oder so ähnlich)
Meine Antwort:

Liebe auf die erste Zeile!

und ja, so war es auch diesmal!


Ich muss mich kurz sammeln (sammel).
Ich überlege schon seit Tagen was und vor allem wie ich schreiben könnte. Ich habe sowieso immer das Gefühl, dass ich mich bei Coho wiederhole - aber diesmal denke ich, dass meine Worte nicht reichen werden.


Liebe Colleen,
wie machst du das ? Wie kommst du immer wieder auf solche Ideen?
Wie schaffst du es mich immer wieder aufs neue komplett zu überzeugen, mich zu überraschen, mich umzuhauen? Wie kannst du mich jedes mal wieder so begeistern? Und wie verdammt schaffst du es mir das Gefühl zu geben, dass ich die bin, die liebt? Mir das Gefühl zu geben, dass es mein Herz ist, dass gerade bricht?

Ihretwegen verbiege ich mich, deinetwegen zerbreche ich.
[Seite 192]



Ich hab angefangen zu lesen - mit diesen riesen Erwartungen - und Colleen hat es die ersten Seiten geschafft, dass ich nur am lachen war. Ich will nicht sagen, dass es ungewöhnlich ist, aber seien wir doch mal ehrlich von Colleen erwartet man Tiefe, Liebe und Mehr.
Und meine Lieben - es kommt! Es kommt und zwar heftig!

(sammeln!!) 

Das Colleen schreiben kann, brauche ich nicht wieder extra zu betonen. Sie schreibt mitten ins Herz und manchmal habe ich das Gefühl sie schreibt nur für mich.

In Maybe Someday erzählt uns Frau Hoover die Geschichte von Sydney und Ridge. Die Geschichten der Beiden ist so wunderschön, so herzzerreißend, so echt- dass man jede Seite genießt.
Die Protagonisten und die Nebencharakter, die auch eine tragende Rolle spielen, sind so liebevoll beschrieben und alle so authentisch, dass man das Gefühl hat, man würde zwischen ihnen leben. Man hat das Gefühl man ist dabei. Man lebt mit, man liebt mit, man weint und man lacht mit.
(ich liebe Warren!!!)

Aber es ist nicht so einfach, wenn man versucht, den Kampf gegen sein Herz zu gewinne.
[Seite 203]

Eine sehr große Rolle im Buch spielt die Musik. Ich bin ehrlich, ich habe nicht viel am Hut mit Musik, ich höre sie - aber jetzt bin ich  fasziniert  davon. Colleen bringt einem die Musik näher- so viel näher und ich liebe jede einzelne Zeile, die die beiden geschrieben haben.
Auch ein Thema ist etwas, dem ich jetzt hier kein Namen geben werden ( Hach ja Leute - ich hasse spoiler) - aber mit dieser Sache hat Colleen sich selbst übertroffen. Ich wusste nicht, dass man darüber so schreiben kann, es so erklären kann, es so beschreiben kann, dass man es als Leser quasi fühlt!

Wie der Klapptext schon verrät gibt es auch eine Dreiecksbeziehung. ( Mein Satz : Ich mag keine Dreiecksbeziehungen) - ABER und jetzt kommt ein richtig großes ABER
Colleen schafft es , dass ich zum aller ersten Mal diese Sache liebe. Ich hatte keine moralischen Probleme damit, ich war keine Sekunde genervt - nein im Gegenteil, ich hab es verstanden, ich hab es geliebt! 
Es ist einfach so echt, dieses verdammte Buch ist so echt!!

Noch nie zuvor in meinem ganzen Leben hat sich etwas so gut angefühlt 
und doch so unglaublich weh getan.
[Seite 199]

Ich hab in diesem Buch mehr Gefühlt, mehr gespürt, als mein kleines Herz ertragen kann und ich habe jedes einzelne Wort, jeden Satz, jede verdammte Seite geliebt.
( Jacquelin!! Wortwiederholung !! 6!! - aber ja ich liebe es und ich habe es eben geliebt.)

Und dann beendest du dieses Buch - Danksagung und dann? Ja und dann meine Freunde - zeigt Frau Hoover, dass sie es kann und dass sie es macht. Dass sie etwas besonderes ist und nicht ohne Grund meine Lieblingsautorin ist. Keine 0815.
Für das "Bonusmaterial" müsste ich eigentlich die 6. Schneeflocke einführen.


Ich mach es kurz:
Maybe Someday  ist mit sofortiger Wirkung mein Lieblingsbuch von meiner Lieblingsautorin. Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Gefühle, Gefühle, Gefühle. In diesen Seiten steckt so viel Besonderes - so viel, ach es steckt einach SO VIEL drin.

Es geht ins Herz, in den Kopf und unter die Haut!




Worte haben manchmal eine weitaus größere Wirkung auf unsere Herz als ein Kuss.
[ Seite 303]



P.s Lieblingsstelle: Seite 309! ( ich hab so geweint.)







Ich will mehr - brauch ich es auch ?

Gerade bin ich auf der Suche nach diesen Büchern, die besonders sind.
Ich meine ich lese Bücher gerne zur Unterhaltung und einfach mal zum abschalten, um zu fliehen. Aber manchmal braucht mein einfach mehr oder ?
Ich suche eines dieser Bücher, die ins Herz gehen, die im Kopf bleiben.
John Green war einer der Ersten die genau das für mich geschafft haben. Colleen Hoover hat da auch dieses Talent mitten in mein Herz zu schreiben. 
Caroline & West von Ruthie Knox hebt sich für mich auch von der Mass ab. 
Amy Harmon hat mich Ende letzten Jahres auch mit ihren gewählten Worten beeindruckt. Alice Oseman, dieses junge Mädchen, war meine Entdeckung des letzten Jahrs - ich meine dieses Buch versteht nicht jeder [das hat nicht mit Intelligenz zu tun], sie hat bei mir einfach ein Nerv getroffen - mich zwischen den Zeilen lesen lassen und mich berührt. Cassandra Clare war die letzte die es geschafft hat mit ihren Chroniken der Schattenjäger.
Und Irgendwann für Immer von Katja Millay ist wohl schon am längsten in meinem Kopf.

Und ihr merkt, dass es total Genreübergreifend ( ist das ein Wort?hm.) ist.
Ich denke einfach es geht mir dabei weniger um die Geschiche. Mehr um die Worte. Mehr darum, dass die Worte mich verzaubern. Ich bin Leser, ich bin Blogger - wie Cassandra Clare so schön sagt "ich lebe für das Wort" - und in vielen Storys geht das einfach unter. Und das ist ok - ich brauche es nicht immer. Es gibt nicht viele Wortkünstler (auch kein Wort?)
Aber ist es nur bei Büchern so? Ist es nur manchmal so, dass man mehr braucht?
Und warum will man so oft mehr? 
Warum ist die Steigerung von gut besser? Und warum fängt man nicht bei besser an? Und ist besser immer besser?
Und ist man nicht zielstrebig wenn mann dieses besser nicht braucht? Ist man dann direkt bequem? stumpf? Findet man sich dann einfach damit ab? oder heißt es nur, dass man dankbar ist für das was man hat? kann man dann trotzdem glücklich sein?
Oder liegt es genau darin? - Kann man nicht glücklich sein, weil man immer nach dem mehr strebt - weil man mehr will als die anderen? glücklicher sein will, als die anderen?
Ich weiß es nicht.
Es ist doch aber so, dass man sich manchmal fragt ob das alles ist " ist das alles?" ( oder geht es nur mir so?).
Wir gehen Arbeiten, einen Job den man tun musst, weil es eben so ist. Andere weil es ihnen Spaß macht ( da ist dieses "mehr"). Wir leben unser Leben, es gibt viele Menschen die sagen " ich führe ein glückliches Leben" - ist es aber tatsächlich? Hat nicht jeder Mensch diese Grenzen? Ich stelle mir gerne vor, dass um jeden Mensch eine Fläche ist. Manche Menschen füllen diese Fläche aus, manche weniger. Manche Menschen ( mehr fällt gerade nicht das richtige Wort ein, wäre ich nur ein Wortkünstler..) Was ich sagen will- dann gibt es eben die Menschen die ihre Fläche zu zweit eben vergrößern, es zu einer machen. 
Aber gibt es auch die Menschen die sich von dieser Fläche trennen? Oder wie ein kleines Kind einfach über die Grenzen malen? Sind diese Menschen dann einfach mutig oder haben sie das gut nicht akzeptiert?
Menschen in einer Beziehung halte ich in erster Linie für glücklich. Natürlich ist das nicht immer so. Und es gibt auch Menschen die alleine sind und ihre Fläche komplett ausfüllen. Aber wenn man glücklich ist in einer Beziehung ist, darf man dann mehr wollen? Darf man dann fragen " ist das alles" - und wenn nein, warum? und wenn ja, warum?

Alle die Lesen, kennen es. Ich finde Bücher sind wie Disney. Beide geben uns unrealitische Vorstellungen. In Sachen Liebe, Freundschaft, Leben - in den Büchern ist es doch immer mehr ? Immer das besondere? 

Wisst ihr, ich finde es ist in Ordnung. Es ist in Ordnung mehr zu wollen. Es ist Ok, manchmal das bessere zu wollen. Es ist wie mit diesen besonderen Büchern. Manchmal braucht man es eben und dann sollte man über seine Grenzen malen.
Weil auch in diesen Büchern überzeugt nicht jeder Satz, nicht jedes Wort und so ist es doch auch im Leben. Es sind nur einzelne Zitate die man makiert. Einzelne Sätze die einen verändern. Wir sollten nicht immer nach dem mehr verlangen - nicht immer dieses besser verlangen - aber manchmal darf man das und manchmal braucht man das.
Dann soll man mutig sein, seine Buntstifte nehmen und mit hellen Farben über seine Grenzen malen ( stellt euch vor, was für ein schönes Bild das wäre.). 
Und ob andere das verstehen und ob man das darf. Ob das von all den anderen erwarten wird und ob das üblich ist, spielt absolut keine Rolle, weil es unsere Flächen sind. 

Man darf glücklich sein, aber man darf auch mehr verlangen und man darf auch etwas tun, dass nicht jeder versteht und nicht der Norm entspricht.

Ich will mehr und manchmal brauch ich das. 
Wir sollten alle in unserem Leben diese besondere Zitate haben, die uns verändern. Diese besonderen Worte, die uns von der Masse abheben.

Was tu ich hier eigentlich?

Hier ist es immer so still. Immer wenn ich mich doch mal verirre muss ich die Spinnenwebe wegwischen. hjfskfdkkkkkkkk22jfjkhk+´23e 
[Meine Katze ist gerade über die Tastatur gelaufen, ernsthaft - ich lass es einfach mal stehen, weil ich es lustig finde.]

Ja und wenn ich dann mal da bin frage ich mich, was tu ich hier. Ich bin hier nicht sonderlich aktiv, aber ich weis den Grund nicht. Natürlich habe ich nicht jeden Tag Lust zum bloggen - aber manchmal überkommt es mich wie heute. Dann läuft es. [Läuft bei mir]
Seit heute Mittag könnte ich stündlich auf meiner Facebookseite Beiträge online stellen - und da haben wir schon eins der Probleme. Facebook. Für mich ist es einfach einfacher alles über Facebook laufen zu lassen, weil Handy und so.
Hier macht es mir aber mehr Spaß - wenn ich aber nur hier schreibe, schaut niemand nach und wenn ich es nur teile, seid ihr ja alle zu faul. Ja ich kenne das , ich bin ja genau so.
Und dann mein größtes Problem - die Zeit- die Zeit ist schon ein richtiges Biest. Ich liebe das bloggen. Wirklich! Ich hab meine ganz eigene Art gefunden zu bloggen. Ich schreibe meistens wie ich denke oder rede, wie jetzt gerade zum Beispiel. Ich mag diese 0815 Sätze nicht. Und ich mag diese 0815 Beiträge nicht und Rezensionen mag ich auch nicht. Für letzteres habe ich ja inzwischen meinen eigenen Weg gefunden - und das klappt und wird gut angenommen.
Ist das eigenlich kreativ was ich hier gerade tue ? [Sorry Gedankensprünge - folgt mir schnell] Mein Jahresziel war bzw. ist kreativer zu sein und wenn ich meine Texte verfasse fühle ich mich schon kreativ. Gott klingt das lächerlich. Aber ja es ist so. Ich liebe es zu schreiben und der Gedanke, dass irgendjemand meine Ergüsse liest gefällt mir. Es gibt manchmal Tage, da hab ich unglaublich viel zu sagen, aber keine Lust. Manchmal fällt mir das sprechen schwer und ich schreibe lieber. Es geht selten um Bücher aber oftmals schon. Aber Jacquelin du hast doch einen Bücherblog - ja verdammt ich weis es. Was ist denn aber, wenn ich nicht mehr in diese Schiene gehören will? Wer sagt denn, dass ich nur über Bücher schreiben darf? Mein Bücherblog bin Ich. Und ich habe eben mehrere Gedanken und Vorstellungen und Themen. Ich glaube, dass würde mich Spaß machen - würde es jemand lesen? [mit wem rede ich hier eigenlich] Spätestens jetzt hat die Hälfte von euch Angst [ was wohl die Hälfte ist? Einer? -Hallo DU], dass ich hier Tagebuch führen will oder euch mein Herz ausschütten will. Nö! Darin bin ich nicht gut und Tagebuch war nie so meins. Ich hab immer welche gekauft und nie vollgeschrieben - weil manchmal hatte ich einfach nichts zu erzählen [ ach verdammt ich schweife ab!] 
Es soll auch nicht um Fragen wie " Was ist der Sinn des Lebens?" gehen. Ha, die Antwort weis ich nämlich selbst noch nicht.
Sondern es gibt einfach Themen die mich manchmal beschäftigen, die manchmal da sind, über die ich stundenlang schreiben könnte.
Wie zum Beispiel " Was mache ich hier eigentlich?" und ja die Frage ist nicht nur auf den Blog bezogen sondern auf dieses Generelle. Was tu ich eigentlich? Was mache ich eigentlich? Was will ich eigentlich? Und warum lese ich? Und warum schreibe ich? und bin ich kreativ? Darf ich das?
Und interessiert so etwas jemanden?

Ich merke jetzt schon, dass der Beitrag wenig Sinn macht. Ich lese ihn mir auch gar nicht erst durch. Vielleicht tut ihr es ja.
Und kann ich diese Plattform nutzen um einfach zu schreiben und zu qutaschen - ich will mir dafür Zeit nehmen. Ich hab die Zeit dafür und es wäre mein Ding und niemand würde etwas erwarten. Es wäre nicht 0815 und zu groß für eine Schublade. [Oh das klang gerade nach " Ich habe großes vor"] aber so war das nicht gemeint. 
Vielleicht mach ich einmal die Woche ein "Jacquelin quatscht.." - "Jacquelin schreibt.."-"Jacquelin ist kreativ.." 
Ja ich glaube das mache ich. Meine Gedanken - Themen- Bücher, aber nicht dieses 0815 Ding.. - Sachen eben.
Vielleicht hab ich bis dahin ja heraus gefunden, was ich eigentlich hier mache.

Oh verdammt was tu ich hier eigentlich?

und was wird von mir erwartet?